Auf dem Gelände des Bauhofes hat am 24. Juli eine Produktionsbohrung begonnen. Ziel ist es, im Gemeindegebiet eine Fernwärmenutzung aufzubauen. Bauherr ist die die SBBA GmbH, die kommunale Gesellschaft des Marktes Altdorf.
Vorausgegangen waren Bohrungen auf dem Gebiet der Ziegelei, die eine geologische Besonderheit nachgewiesen haben.
Die jetzige Bohrung an der Thüringer Straße soll zeigen, ob in der Tiefe genügend heißes Wasser vorhanden ist, das für eine energetische Nutzung brauchbar ist. Experten schätzen, dass man dazu 600 bis 700 Meter bohren müsse.
Werden dann ausreichende Wassermengen gefunden, ist der Anschluss der Bohrstelle an eine Fernwärmezentrale sinnvoll. In einem nächsten Schritt könne man daran gehen, öffentliche Gebäude und Industriebetriebe mit der neuen Energie zu versorgen. Laut Prof. Johann Goldbrunner, der das Projekt leitet, verliert man bei einer Entfernung von 7 Kilometern einen halben Grad Celsius an Wärme.
Mittels einer Reinjektions-Bohrung wird das gewonnene Wasser wieder dem Untergrund zugeführt. Zur Deckung eines erhöhten Bedarfs gerade im Winter ist eine Kombination mit einer Hackschnitzelheizanlage angedacht.
Über dieses zukunftsweisende Projekt werden wir laufend informieren. |